Der etwas andere Jahresrückblick 2009
von Ulrich Schulz (Drachenuli)
Wir waren wieder viel unterwegs und das Jahr ist fast vorbei,
darum will ich Euch was erzählen von unserer Fahrerei,
Hab viel überlegt gereimt und gedichtet,
einige Verse aneinander geschichtet.
Darum hört gut zu und die Ohren aufgemacht,
dann habt Ihr am Ende viel gelacht.
Nehmt das, was ich erzähle nicht so ernst und seid nicht böse,
es soll nur zeigen was wir für Spaß haben und so erleben.
Darum Musikant stimm das erste mal an damit ich mit meinem Getränkezuträger und
dem Musiker auf das Gelingen der Rede ein Gläschen leeren kann.
Die erste Fahrt ging nach Hann. Münden: 10 Stunden Fahrt,
eins kann ich euch sagen, das macht den Hintern hart.
Die Anreise begann für Poppi mit Hindernissen,
erst verlor er seinen Reaktor dann ist das Kabel abgerissen.
Und Winetou der alte Mann und unser Held,
hat gezeigt wie man galant aus einem Bauwagen fällt,
erst nach rechts dann nach links und anschließend auf die Knie,
ich hoffe das passiert mir nie.
Am Samstagmorgen der Schreck war groß,
denn Uli war seine Geldbörse los.
Doch einer hat sie gefunden und es gibt noch ehrliche Leute,
beim Frühstück war sie wieder da, das freut mich noch heute.
Aber schon war der nächste am suchen, doch mit einem Auge ist es nicht leicht,
das Glasauge war nicht da und wir haben Winetou erst einmal ein Härke gereicht.
Der Heimweg begann nicht ohne Tücken,
denn Frank Michael musste sich vor der Abreise erst einmal nach seinem Wohnwagenboden bücken,
denn oh Schreck oh graus, der Boden fiel ihm raus.
Hannes fuhr mit seinem AL als erster los,
doch der Spritverbrauch war viel zu groß,
mit leerem Tank blieb er dann liegen,
bis er dann Diesel vom ADAC konnte kriegen.
Peppsi der Unglücksrabe,
der verlor ein Rad von der Nabe.
In Nordheim war seine Reise vorbei und aus,
fuhr weiter ohne Bauwagen nach Haus.
Uli sein Renault verlor an Kraft
hat zum Schluß kaum noch eine Brücke geschafft.
Die Filter waren zu, jetzt sind sie wieder frei und ich hab meine Ruh.
Drum Musikant stimm nochmal an, damit ich mit den Unglücksraben
Poppi, Winetou, Frank Michael, Hannes und Peppsi
auf unsere erste Pechsträne ein Gläschen leeren kann
Nach Harenberg zum Feuerwehrfest waren wir geladen.
Sind mit neun Treckern, Bauwagen und unserer Imme dort hin gefahren.
Am Freitag ging es beim Abladen gleich gut los,
der Graben nebenan war zu Tief und viel zu groß.
Klaus ging mit den Rädern vom Tieflader ein paar Schritt nach hinten,
und kam im Graben zu liegen, die Räder rollten hinterher,
beides wieder raus zu kriegen mit Trecker und Frontlader das war schwer.
Am Abend die Musik war zu hören und mit 12 Mann in Schwarz ging es aufs Zelt,
dort gab es genug Bier das ist unsere Welt.
Doch bevor es soweit war mussten wir erst am Sicherheitsdienst vorbei
es war nicht weiter schwer es sind ja nur drei.
Am Samstagmorgen ging es mit dem Aufbau los,
war nicht weiter schlimm das Gelände war ja nicht groß.
Alles stand, die Dampfimme war warm und hatte im Kessel viele Bar
als plötzlich ein Zischen und Dampfen zu hören und sehen war.
Eine Dichtung hat nicht gehalten, das ist der Grund,
war das Ende der Vorführung?
Nicht mit uns: Wir sind felxibel und geben nicht auf
wir schmeißen den Riemen auf Presis Trecker drauf.
Zur letzten Vorführung war es dann geschafft,
die Imme hat noch mal Dampf gemacht.
Der Abbau ging gleich lustig los,
wo war Uli´s Trecker bloß?
Aus dem tiefen Graben schien es rot daher,
dort allein wieder raus zukommen fiel dem Trecker schwer,
doch ein großer Schlepper stand bereit,
ruck zuck war der Renault wieder befreit.
Abends beim Kommers gab es zu trinken und auch was zu Essen,
Winetou unser Held bekam einen Preis, das darf ich nicht vergessen.
Im Anschluß gabs von den Klosterjägern Blasmusik vom feinsten,
doch die Stimmung machten wir am meisten.
Es gab Zipfelmützen aus Papier auf dem Kopp,
am besten sah es aus bei Klaus Popp.
Drum Musikant stimm nochmal an, damit ich mit der Mannschaft von Harenberg
mit den dazu gehörigen Stimmungskanonen ein weiteres Gläschen leeren kann.
Zum Schützenfest Hannover gibt es nicht viel zusagen,
waren im ersten Zug mit nur zwei Wagen.
Heinzi fuhr für den Schützenverein Mittelfeld,
und die Imme war von einer Brauerei bestellt.
Im Fernseh waren wir wieder gut zu sehen,
das kann ruhig so weiter gehen.
Dieser Vers ist schon vorbei,
fürs Schützenfest ist Schluss mit der Reimerei.
Musikant stimm wieder an, damit ich mit den beiden Fahrern Klaus und Heinz,
den beiden Dampfern Thorsten und Peppsi und allen die in Hannover mit dabei waren und noch nichts
abbekommen haben auf das nächste Schützenfest ein trinken kann.
Jetzt gab es eine kleine Pause,
bis bei uns auf dem Dreschefest begann die Große Sause.
Am Freitagmorgen kam die Nachricht man konnte es kaum fassen
für die Teilnehmer gibt es keine Tassen!
Kurzer Hand wurde beschlossen und bestellt,Button aus Sehnde sind nicht aus der Welt.
Strom ist immer das große Leid, aber unsere Jungs wissen gleich bescheid
es wird gesucht und gefunden wer der Übeltäter war,
schon ist wieder Strom für alle da.
Es gab lange Tage und kurze Nächte,
für jeden der es gerne möchte.
Das Bier, es floß wieder in Strömen,
auch mit allem anderen konnten wir unsere Gäste verwöhnen.
Es hat wieder allen gefallen und es war schön heiß,
wie ich es meine, das wohl ein jeder weiß.
Drum Musikant stimm noch mal an ,damit ich mit den anwesenden Vorstandsmitgliedern
und den fleißigen Frauen aus dem Frühstücks- und dem Kaffeezelt auf das gelingen des
nächsten Dreschefestes ein Glässchen leeren kann.
Zum treffen in Isernhagen gibt leider nichts zu sagen.
Dann ging es nach Dorset auf die Insel übern Teich,
die Fährfahrt war gut und die Gesichter hinterher bleich.
Ein paar schöne Tage hatten wir dort,
es gab viel zusehen und keiner wollte wieder fort.
Die Schlafbuchten im Bus waren klein und bequem,
man konnte drin schlafen ohne sich umzudrehen.
Es gab viel Dampf und Kohlegeruch , Musik auch viel zuhören war,
das Bier, naja man konnt es trinken denn Schaum war keiner da.
An den Essbuden kannte sich einer gut aus,
und der hieß ganz bestimmt nicht Klaus
wer gemeint ist das wissen wir allesamt:
Frank Michael wird er genannt.
Mächtig gewaltig war das Fest, und gut anzusehen
vielleicht werden wir auch bald mit unsere Imme dort stehen.
Darum Musikant stimm einmal an, damit ich mit den Dorsetfahrern zur Erinnerung an
unseren Ausflug einen heben kann.
Zum Schluss ging es nach Steinhorst wie jedes Jahr,
dort fahren wir alle wieder hin das ist doch klar.
Doch einen hat es schon im Vorfeld zerrissen
hat einen schönen neuen Trecker den möchte er nicht missen.
Doch vor so einer Fahrt fährt man zur Probe und testet ihn aus,
aber in Schwüblingsen, oh schreck, oh graus, kam das Kühlwasser raus.
Das war es dann mit Trecker fahren aber hin will ich da auch
also ab in Garage das alte Fahrrad bekam einen neuen Schlauch
52 Km mit dem Rad das ist kein Problem
wir werden Jan in Steinhorst wieder sehn.
Es war wieder schön, die Tage lang, die Nächte kurz und Feuer warm
jeder hatte etwas kaltes im Arm.
Drum Musikant stimm noch einmal an damit ich mit Jan auf seinen Hürlimann und seine
strapazierten Waden vom Fahrradfahren ein Gläschen leeren kann.
Ich komme nun zum Schluss
weil ich sonst zu viel dichten und trinken muß,
wir heben alle unser Glas und trinken es aus,
wenn es euch gefallen hat dann spendet Applaus!


